Heimat- und Geschichtsverein Weiskirchen e.V.
Heimat- und Geschichtsverein Weiskirchen e.V.

Aktuelles

Am 1. Sonntag Oktober startet unsere neue Ausstellung "Von Backhäusern und Bäckereien"  Gezeigt werden Backutensielien und Fotos sowie Pläne von Backhäusern. Ein herausragendes Exponat

ist das Modell einer Backstube.

 

 

 

 

 

1215

 

Hartliebus de Wyzenkirchen macht eine Schenkung an die Kirche

In Patershausen.

 

 

22.02.1287

Die Märker der Auheimer Mark, unter ihnen der Schultheiß Henricus und der

Cantor Wigandus aus Wichenkirchen, schließen einen Vergleich mit dem

Kloster Seligenstadt.

 

 

1291

Henricus von Weiskirchen wird erneut in einer Urkunde des Klosters

Seligenstadt erwähnt.

 

 

29.10.1291

Ritter Burkart von Weiskirchen, der ehemalige Vogt, schenkt dem Kloster

Patershausen einen Malter Korn.

 

 

15.05.1305

Äbtissin Ostirlindis vom Kloster Marienborn verkauft ihren Hof zu Weiskirchen

an das Kloster Seligenstadt.

 

 

1336

Das Kloster Seligenstadt besitzt einen Hof zu Weiskirchen.

 

 

20.05.1339

Die Herren von Eppstein und die Herren von Hanau rufen wegen Ihrer

Besitzungen in Weiskirchen ein Schiedsgericht an.

 

 

04.12.1339

Ulrich II. von Hanau schenkt seinen Töchtern, die Nonnen in Patershausen sind,

Einkünfte aus Weiskirchen und Dudenhofen.

 

 

12.03.1362

Pastor Gerlach von Weiskirchen, der Schreiber des Grafen von Hanau, überbringt

für den Grafen einen Kaufpreis von 800 Gulden.

 

 

1371

Die in Geldnöte geratenen Herren von Eppstein verpfänden ihr Herkunftsgebiet

und somit auch Weiskirchen an Ulrich IV. von Hanau.

 

 

16.02.1389

Im Rahmen der Schlacht bei Kronberg erklären Peter Foyd, Henne Mulhuser

Henne Fungke und Gleschin Glevenfurer der Stadt Frankfurt mit einem

Fedebrief den Krieg.

 

 

15.03.1389

Pfarrer Gerlach schließt sich der Kriegserklärung an.

 

 

1397

Werden 3 Malter Korn von der Obermühle zu Weiskirchen für die Pfarrkirche

In Seligenstadt gestiftet.

 

 

1417

Der Kirchturm der Weiskircher Kirche wird fertiggestellt und diese Jahreszahl

in den karolingischen Türbogen eingehauen.

 

 

1425

Die Herren von Eppstein, die ehemals von Hagenhausen hießen, verkaufen

ihr Herkunftsgebiet und damit auch Weiskirchen an den Kurfürsten von Mainz.

 

 

1432

Das Kloster Seligenstadt verkauft seine Leibeigenen zu Weiskirchen an den

Kurfürsten von Mainz.

 

 

1440

Die Pfarrkirche von Weiskirchen wird der Maria-Magdalenen-Kirche zu Hanau vom

Grafen geschenkt. Die Stiftspräsenz schlägt künftig dem erzbischöflichen Kommissariat

In Aschaffenburg den jeweiligen Weiskirchener Pfarrer vor.

 

 

1477

Auf betreiben des Hanauer Grafen wird Jügesheim Filiale der Pfarrei Weiskirchen.

 

 

1496

Weihbischof Erhard weiht im Auftrag des Erzbischofs Berthold von Henneberg

Einen neuen Hochaltar in der Kirche zu Weiskirchen.

 

 

1500

Der Kurmainzer Centgraf zu Weiskirchen steht dem Blutgericht zu Hainhausen vor.

 

 

1531

Der Seligenstädter Klosterhof in Weiskirchen heißt Gyselhof.

 

 

1576

Weiskirchen schickt 2 Schöffen an das Landgericht zu Steinheim.

 

 

1576

Der Mainzer Kurfürst hat in Weiskirchen 37 „Hausgesess“.

 

 

1600

In Weiskirchen gibt es eine Schule.

 

 

1602

Der Weiskircher Pfarrer Johannes Kurth wird Dekan des Landkapitels Rodgau.

 

 

1621

Plünderung Weiskirchens durch bayerische Liga-Truppen,

 

 

1622

Pest in Weiskirchen.

 

 

1625

Die wehrfähigen Männer Weiskirchens werden gemustert.

 

 

1631

Weiskircher Bürger verteidigen die Stadt Steinheim gegen die Schweden.

 

 

1638

In Weiskirchen leben noch 20 Personen.

 

 

1648

Wallonische Neusiedler kommen in das entvölkerte Weiskirchen.

Jacob Massoth aus Lüttich ist der erste bekannte Wallone in Weiskirchen.

 

 

1676

Das älteste erhaltene Taufbuch Weiskirchens wird angelegt.

 

 

1692

Der barocke Marienaltar der Pfarrkirche wird geweiht.

 

 

1702

Die Gemeinde Weiskirchen legt das „Rochusgelübde“ ab. Sie pilgert seit

dieser Zeit jährlich am 16. August zum Rochusfest nach Hainhausen.

 

 

1736

Das steinerne Standbild des heiligen Nepomuk wird am Pfarrhaus errichtet.

 

 

1758

Die reformierte Präsenz Hanau lässt als Patron der Pfarrkirche das heutige

Pfarrhaus errichten.

 

 

1776

Pfarrer Johann Josef Müller verfasst sein Weiskircher Kirchenbuch.

 

 

1786

Die Auheimer Mark wird aufgelöst und Weiskirchen erhält seinen

eigenen Gemeindewald.

 

 

1793

Die jüdische Synagoge wird durch den Schutzjuden Gedalie errichtet.

 

 

1806

Weiskirchen kommt nach Auflösung des Mainzer Kurstaates an

Hessen Darmstadt.

 

 

1811

Die Leibeigenschaft wird aufgehoben.

 

 

1846

Dekan Johannes Eckrich wird Pfarrer von Weiskirchen.

 

 

1851

Bau der Rodaubrücke an der heutigen Bahnhofstraße.

 

 

1860

Volksmission in Weiskirchen mit Bischof Wilhelm Emanuel von Ketteler.

 

 

1862

Die Hauptstraße wird erstmals gepflastert.

 

 

1880

Gründung des Gesangvereins Germania.

 

 

1886

Gründung der Turngemeinde.

 

 

1886

Gründung des Katholischen Kirchenchores Cäcilia.

 

 

1893

Gründung der Turngesellschaft (später ein Teil der Sportvereinigung).

 

 

1896

Eröffnung der Rodgaubahn.

 

 

1902

Die Firma Johann Wolf IV erlässt eine Arbeitsordnung.

 

 

1919

Der Sozialdemokrat Peter Josef Ott wird Bürgermeister von Weiskirchen.

 

 

1919

Weiskirchen erhält elektrisches Licht.

 

 

1928

Kath. Schwesternhaus und Kindergarten werden eingeweiht.

 

 

1933

Auch nach der sogenannten Machtergreifung stimmen in Weiskirchen die

Wähler bei der Reichstagswahl mit weniger als 5 % für die NSDAP.

 

 

1943

Von englischen Brandbomben getroffen brennt die Katholische Pfarrkirche

völlig aus.

 

 

1949

Die Kirche ist für den Gottesdienst wieder aufgebaut.

 

 

1951

Bau der evangelischen Kirche.

 

 

1956

Einweihung der erweiterten Katholischen Pfarrkirche.

 

 

1958

Bau der Autobahn A3

 

 

1961

Einweihung des neuen Feuerwehrhauses.

 

 

1977

Weiskirchen wird Teil der neuen Großgemeinde Rodgau.

 

1979

Durch die Verleihung der Stadtrechte wird Weiskirchen Stadtteil von Rodgau.